Hallo Kosmos, hier bin ich.

Design kennt viele Formen des Ausdrucks und der Anwendung. Also ist es umso schwerer zu wissen, in welche

Richtung man gehen soll und welcher Weg der beste für einen selbst ist. Denn gerade als Designer möchte man

so unabhängig und uneingeschränkt wie nur möglich sein. Ich selbst sehe mich lieber als Erfinder als ein Gestalter.

Es gibt so viele Dinge, die erschaffen werden wollen und plötzlich entsteht dieses berauschende Bauchgefühl.

Eine neue Idee, sie ist wie ein Kleinkind. So winzig und schwerfällig der erste Schritt auch sein mag, ist es spannend, wie die Vision zur Wirklichkeit wird. Von der Beobachtung zur Analyse, durch die Entwicklung zum Ergebnis,

mittels Promotion an den Nutzer. Ein Produkt wächst heran, bis es durch den Gebrauch zum Leben erweckt wird.

 

ETWAS BEGINNEN FÄLLT OFT SCHWER, DOCH IST ES DAS

AUFREGENDSTE WAS ICH KENNE.

Mein Weg zum Jetzt.

Bereits früh in meiner Kindheit habe ich die Möglichkeiten, die mir mein Umfeld und meine Kreativität mir bot, wahrgenommen. Mit 16 Jahren wechselte ich auf das Kunstgymnasium in Wettin. Dort lebte ich drei Jahre auf einem Internat. Unter der Anleitung von freischaffenden Künstlern und der intensiven Vermittlung von Kunstwissenschaft

und Kunstgeschichte tauchte ich ein in die Welt der Schöpfungskraft. Hier lernte ich vor allem selbstständig zu sein. Gleichzeitig stärkte das meine Fantasie, Kreativität und meinen Entdeckungsdrang. Abschließend meisterte ich 2010 mein Abitur.

Nun stand die Welt mir offen und ich wusste genau, was ich will.

Ein Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein sollte es sein. Vorbereitend arbeitete ich als Praktikantin

in der Töpferei „von Hand”. Ich lernte die Grundlagen des Kunsthandwerks, ebenso den Umgang mit Kunden,

der Organisation von Workshops und den Wert der regionalen Förderung. Mit 19 Jahren hatte ich es geschafft.

Ich war Student. Fast zwei Jahre verbrachte ich im Fachbereich Industriedesign, bis ich letztendlich zum Spiel- und Lerndesign wechselte. Warum das?

Ganz einfach, hier passe ich hin. Design zum Spielen beschäftigt sich mit einer anderen Art der Realität. Es reicht nicht aus ein Produkt kreativ zu gestalten, eindrucksvoll zu inszenieren oder mit pädagogischen Kriterien zu entwickeln. Beim Spielen verlieren Produkte ihre augenscheinliche Bedeutung. Es wird neu erfunden. Zwischen dem Entdecken,

Wundern, Freude, Frustration, Ablenkung oder Vergnügen findet die Fantasie immer neue Interpretationen.

IM KREATIVEN GEDANKEN-

PROZESS GIBT ES KEINE

REGELN UND KEINE GRENZEN.

Parallel zum Studium habe ich mich auf weitere Dinge konzentriert, vor allem auf meine Selbstständigkeit.

Besonders das Praktikum bei „JulicaDesign” hat mich gestärkt. Denn die wirkliche Welt eines Designer ist ein hartes Abenteuer. Wie ein richtiges Mitglied durfte ich überall mit anpacken. Von der Idee über Trends, vom Verpacken zum Versand, vom Geld zum Guthaben. Auch nach drei Monaten Praktikum, schau ich dort immer gern vorbei, und packe manchmal noch mit an.

 

Im Juli 2016 meisterte ich meinen Bachelorabschluss, doch natürlich muss ich auch an die Zukunft denken.

Das Studium hat mich angespornt, neue Ziele zu setzten. Deshalb meldete ich mich Anfang 2016 als freiberuflich. Gerade konzentriere ich mich auf mein Masterstudium. Ich sehe diesen Abschluss als Voraussetzung für meine Zukunft, denn ich will etwas in der Welt hinterlassen. Mitwirken an der stetigen Veränderung, Wissen lehren und andere Menschen zum kreativen Denken anregen.

Steigt das Interesse, brodelt die Kritik oder habt Ihr einfach nur Fragen. Dann mal los!

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